Externe Promovierende

Dipl. Sozialpädagoge Dirk Hoffmeister: Familien psychisch kranker Kinder. Die Bedeutung intrafamiliärer Beziehungen – Eine transgenerationale Familienanalyse.

Dirk Hoffmeister ist Dipl. Sozialpädagoge, M.A. of Inclusive Education, Systemischer Berater und angehender Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Dirk Hoffmeister kommt aus der ambulanten Behindertenhilfe und hat sich im Rahmen seines Studiums mit Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen innerhalb der Inclusionsbewegung befasst. Im späteren beruflichen Verlauf wechselte er in den Bereich Human Resources eines internationalen Pharma- und Chemieunternehmens in Darmstadt und ist dort u.a. für die psychosoziale Beratung von Mitarbeitern und Führungskräften verantwortlich. Der angehende Therapeut arbeitet nebenberuflich in einer Psychotherapeutischen Praxis für Kinder- und Jugendliche in Darmstadt.

Im Rahmen seiner Dissertation befasst er sich mit transgenerationalen Beziehungen innerhalb von Familien mit psychisch erkrankten Kindern. Durch offene und halbstrukturierte Interviews sowie Genogrammen beschäftigt er sich mit dem Narrativ familiärer Biographien. Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Betrachtung und Deutung pathogener Faktoren in Familien und die Bedeutung von Beziehungen innerhalb dieser sein. Seine qualitative Forschung wird durch eine hermeneutische Methode analysiert. Die Forschung liegt damit in dem Spannungsfeld der objektivierbaren Wahrnehmungswelt der medizinisch/psychologischen Quantifi-zierung und der hermeneutisch subjektivierbaren Sozialwissenschaft. Die Dissertation soll zu einem ganzheitlichen Verständnis familiär/pathogener Beziehungsmuster beitragen.

Er promoviert bei Prof. Dr. Stefan Weyers.

Email: Link

Dipl. Sozialpädagogin Rosemarie Horcher-Metzger: Zwischen Solidaritätsanspruch und Kontrollauftrag. Eine biografieanalytische Studie zum beruflichen Selbstverständnis von Hebammen und Familienhebammen.

Rosemarie Horcher-Metzger ist Dipl. Sozialpädagogin, Fachkraft für Kinderschutz (InsoFa) und ausgebildet in Hypnotherapeutischer Gesprächsführung (MEG). 2007 gründete sie das Pädagogische Zentrum Rodenbach/Kreis Kaiserslautern, welches als Träger der freien Jugendhilfe Dienstleistungen nach SGB VIII für Jugendämter ausführt. Seit 2012 obliegt Frau Horcher-Metzger die Einsatzkoordination im Rahmen der Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen/Familien-Gesundheits-und Kinderkranken-pflegerInnen im Kreis Kaiserslautern. Sie ist Gründungs- und Beiratsmitglied der Bundearbeitsgemeinschaft "Gesundheit & Frühe Hilfen". Frau Horcher-Metzger ist seit 2014 Lehrbeauftragte im Fachbereich Gesundheit & Pflege an der Katholischen Hochschule Mainz und promoviert an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Im Rahmen ihrer Dissertation rekonstruiert sie in einem ersten Schritt auf der Basis problemzentrierter Interviews die rollenspezifischen Erwartungen von Hebammen an ihre Profession und ihr berufliches Handel. In einem zweiten Schritt werden die subjektiven Erwartungen mit den Sektor übergreifenden Anforderungen an Familienhebammen verglichen, deren Tätigkeit als Querschnittsaufgabe sowohl in der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) als auch im Gesundheitsbereich (SGB V) zu verorten ist. Die hier herausgearbeiteten Übereinstimmungen und Differenzen sollen in einem dritten Schritt genutzt werden, um Überlegungen zur Sicherung der bedarfsgerechten Strukturen und der personellen Ressourcen anzustellen.

Sie promoviert bei Prof. Dr. Stefan Weyers.

Email: Link

Dipl. Sozialpädagogin (FH) Yasmin Yüksel Seefeld: Biographien von Migrantinnen in Deutschland.

Yasmin Yüksel Seefeld ist Dipl. Sozialpädagogin (FH) und promoviert derzeit zum Thema „Biographien von Migrantinnen in Deutschland“. Im Rahmen ihrer Dissertation rekonstruiert Yasmin Seefeld auf der Grundlage biographisch-narrativer Interviews die Lebenswege von Wissenschaftlerinnen mit türkischem Migrations-hintergrund in Forschung und Lehre in Deutschland. Der Fokus liegt auf den subjektiven Perspektiven der Frauen im Hinblick auf ihren Bildungserfolg, was Fragen nach individuellen Motiven und sozio-kulturellen Hintergründen, Hindernissen und Ressourcen, Handlungs- und Bewältigungsstrategien sowie typischen Karrieremustern mit einschließt. Ihre Studie leistet einen Beitrag zur Migrations-, Hochschul- sowie Gender-Forschung.

Neben ihrem akademischen Wissen zu diesem Thema bringt Yasmin Seefeld auch viel Praxiswissen mit: Nach dem erfolgreichen Diplom setzte sie sich in der Sozialen Arbeit für Benachteiligte ein. Zunächst engagierte sie sich als Kursleitung für lernbehinderte Jugendliche bei der Deutschen Angestellten-Akademie in Wiesbaden, die eine theoriereduzierte Ausbildung absolvierten. Später stellte die Förderung der beruflichen und sozialen Integration von Frauen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, den Fokus ihrer Tätigkeit dar. Sie leitete vier Jahre einen Berufsorientierungskurs für Frauen mit Migrationshintergrund bei den BauHaus Werkstätten in Wiesbaden. Zudem ist Yasmin Seefeld seit 2013 Lehrbeauftragte im Fachbereich Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Mainz. Seit 2015 promoviert sie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Fach Pädagogik. Sie ist Teilnehmerin im Christine de Pizan Mentoring-Programm 2016.

Sie promoviert bei Prof. Dr. Stefan Weyers.

Email: Link