Der Workshop „Small – not quite” will einen Einblick in die Arbeit mit Zines ermöglichen. Das erste Wort im Titel des Workshops – small – weist dabei auf ein zentrales Charakteristikum von Zines hin: Diese sind eigens hergestellte Hefte im kleinen Format. „Not quite“ wiederum betont, dass Zines vor allem Teil verschiedener (queer-feministischer, antirassistischer etc.) Bewegungen und Subkulturen (Punk, Riotgrrrls, Fanfiction etc.) waren und sind und hier als unabhängige Artikulationsmöglichkeit zum Einsatz kamen.
Das Ziel des Zine-Workshops ist es, sowohl diese zeitgeschichtlichen Entstehungskontexte von Zines zu skizzieren, als auch ganz grundlegende handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten zur eigenen Zine-Erstellung zu vermitteln. Am Ende des Workshops soll ein jeweils eigens gestaltetes Zine stehen.
Zur Person
Stef Bast arbeitet künstlerisch, vermittelnd und forschend in und außerhalb von Institutionen. Derzeit befindet er* sich in der Abschlussphase seines Promotionsprojektes „Dazwischen Scham und Ermächtigung. Ein visuell-autoethnografische Studie über Kunstpädagogik, diskriminierungskritische Bildung und (eigenes) Ver_lernen“, in der er* u.a. auch die Möglichkeiten visueller Strategien in der Forschung zu Kunst und Bildung auslotet. Derzeit lehrt Bast an der Kunstuniversität Linz (AT) sowie an der Kunsthochschule Mainz in den kunstpädagogischen Studiengängen.
