Aktuelles


Seit 2022 ist Prof. Tanja Betz Mit-Herausgeberin der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (ZfE). Link


"Online-Gruppendiskussionen mit Jugendlichen" im Rahmen des MA-Seminars "Methoden der Kindheits- und Jugendforschung: Schwerpunkt Gruppendiskussionen" unter Leitung von Nicoletta Eunicke (Anmeldung unter Eunicke.Lehre@uni-mainz.de)
Öffentlicher Gastvortrag: Nadja Althaus (Goethe-Universität Frankfurt/Main), am 26. November 2021, 14.30 - 16.00 Uhr.


Die pädagogisierte Welt des Kinderfußballs. Zwischen privaten und öffentlichen Erziehungssphären – Design einer situationsanalytischen Studie“ im Rahmen des MA-Seminars "Methoden der Kindheits- und Jugendforschung: Schwerpunkt Diskursanalyse" unter Leitung von Nicoletta Eunicke (Anmeldung unter Eunicke.Lehre@uni-mainz.de)
Öffentlicher Gastvortrag: Dr. Thomas Grunau (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), am 16. Dezember 2021, 10-12 Uhr (c.t.).


Kinderrechte-Kongress-Online am 16. / 17. September 2021
"aufwachsen-gerecht-gestalten“ - Kinderrechte in Alltag und Politik
Podiumsdiskussion "Gerechtes Aufwachsen gestalten und ausbauen - Herausforderungen für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft"
Prof. Dr. Tanja Betz, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Dr. Heide-Rose Brückner, Kinderfreundliche Kommunen e.V. von UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk
Bianka Pergande, Geschäftsführerin Deutsche Liga für das Kind und Sprecherin der National Coalition Deutschland
Prof. Dr. Christian Schrapper, 1. Vorsitzender OUTLAW. die Stiftung
Finn Siebold, Vorstandsmitglied im Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V.


 

 

 

 

 

Podcast: Bildung für die Ohren
Was verstehen wir unter Bildungsgerechtigkeit?

Ein Überblick über Ungerechtigkeiten in früher Bildung und Schule, beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium und in der Weiterbildung

Prof.in Dr. Tanja Betz (ab 6:20 min.) und vier weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Auskunft, wo sie in der frühen Bildung, in der Schule, beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium und in der Weiterbildung Ungerechtigkeiten identifiziert haben und mit welchen Ansätzen man diesen entgegenwirken kann.

Veranstaltungen


2. Transferbezogener Workshop mit Expert*innen für die frühpädagogische Fachpraxis am 29.10.2021 im Projekt PARTNER (online)

Im Rahmen des Verbundprojekts „PARTNER – Gute Partnerschaften in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung“ findet der zweite transferbezogene Workshop statt.
Gemeinsam mit Expert*innen für die frühpädagogische Fachpraxis werden im Workshop Transferprodukte für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften diskutiert, die ausgehend von Forschungsergebnissen und Impulsen des ersten transferbezogenen Workshops im PARTNER-Projekt entwickelt und konzipiert wurden.


Politiken der Kindheit

DGS-Sektionstagung "Politiken der Kindheit" vom 11.-13. November 2021
am 11. November (online) organisiert

das Nachwuchsnetzwerk Soziologie der Kindheit (Jana Mikats, Sebastian Amann und Nicoletta Eunicke eunicke@uni-mainz.de ) einen Workshop zur Relationierung feministischer und kindheitstheoretischer Positionen:

›Kann kindheitstheoretische Forschung ohne Thematisierung von Gender überhaupt (noch) auskommen? Ein Workshop zur Verschränkung von Kindheitsforschung und Gender Studies‹

Zum Programm: https://soziologie.de/sektionen/soziologie-der-kindheit/nachwuchsworkshop

 

 

 

 


Im Sommersemester 2021 veranstaltet
der Arbeitsbereich Kindheitsforschung
(Univ.-Prof.'in Dr. Tanja Betz) eine digitale Vortragsreihe mit dem Titel "Verhältnisbestimmungen und Verantwortungszuweisungen zwischen Familie und öffentlicher Bildung und Erziehung".
Die Gastreferent*innen Angel Chan (PhD, The University of Auckland, New Zealand), Dr. Oxana Ivanova-Chessex, Prof. Dr. Anja Sieber Egger und Dr. Gisela Unterweger (Pädagogische Hochschule Zürich, Schweiz) und Yasemin Uçan (Universität zu Köln) gewähren dabei Einblicke in ihre theoretischen und empirischen Arbeiten.

 

Aktuelle Publikationen


Familien im Kontext kindheits- und sozialpädagogischer Institutionen


Für weite Teile der Pädagogik der frühen Kindheit als auch der Sozialpädagogik ist die Bezugnahme auf Familie aus der Perspektive von Praxiszusammenhängen konstitutiv. Durch gesellschaftliche Entwicklungen gerät die Familie in Krisen, die es pädagogisch zu bearbeiten gilt. Aus (inter- und inner-)disziplinären Perspektiven versammelt der Band analytische Beiträge, die diskutieren, auf welche Weise die jeweiligen Diskurse Zustands- und Aufgabenbeschreibungen der Familie konstruieren und wie die jeweilige Verhältnisbestimmung disziplinäre Gemeinsamkeiten, aber auch Abgrenzungen begründen.

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Flyer

 

 

 

 

 

Wo bitte geht’s ‚zur Augenhöhe‘?
Wunsch und Wirklichkeit der Beteiligung von Kindern und Eltern in Kindertageseinrichtungen


Das Thema ‚Beteiligung‘ in Kindertageseinrichtungen ist en vogue. Denn es steht in mehrfacher Weise im Zusammenhang mit Qualität. Zugleich gibt es vielfältige Diskrepanzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit. In einem Dialogforum im September 2020 wurden Impulse für eine an den Bedarfen und Interessen der unmittelbar Beteiligten, Kindern, Eltern, Fach- und Leitungskräfte, ausgerichtete Beteiligung erarbeitet, die über die verbreitete Trennung von Kinderbeteiligung hier und Elternbeteiligung dort hinausgeht und die Organisationsentwicklung in Kitas mit im Blick hat.

Das Dialogforum wurde veranstaltet von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Arbeitsbereich Professorin Dr. Tanja Betz, IfE), der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, der Landesarbeitsgemeinschaft KitaEltern Hessen e.V. und der Schader-Stiftung, Darmstadt, und gefördert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Rother, P., Betz, T., Flegler, S. & Gemeinhardt, A. (Hrsg.) (2021). Wo bitte geht’s ‚zur Augenhöhe‘? Wunsch und Wirklichkeit der Beteiligung von Kindern und Eltern in Kindertageseinrichtungen: Dokumentation des Dialogforums am 21.09.2020 im Schader-Forum. Schader Stiftung, Darmstadt.

 

 

Children at the Crossroads of Opportunities and Constraints - Collaboration between early childhood education and care centers and families: viewpoints and challenges

The empirical study at hand, authored by Tanja Betz from the Gutenberg University Mainz and her team, provides insights into the actors’ varying viewpoints and experiences regarding different types of contact between parents and teachers. The aim is particularly to prioritise the views of the children (a group of actors previously neglected in both research and the professional discourse), and to more closely examine their positions and their self-positioning when it comes to shaping the relationship between the primary school and family. The study shows that it is crucial to take a second look at the idealized concept of educational partnerships and to consider it from a much broader viewpoint.

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Interview:
Betz, T. (2020). Zusammenarbeit braucht Kraft, Zeit und Ressourcen! Welt des Kindes, 6/2020, 42-43.

 

 

Leitbilder »guter« Kindheit und ungleiches Kinderleben

Leitbilder ‚guter‘ Kindheit weisen Fach- und Lehrkräften, Eltern und Kindern spezifische Aufgaben zu. Im Fokus stehen die Handlungsweisen und Perspektiven dieser Akteure angesichts ungleicher Bildungschancen.

Flyer Leitbilder


In Politik und Gesellschaft gibt es einflussreiche Vorstellungen davon, wie Kindheit ausgestaltet werden soll. Diese Leitbilder »guter« Kindheit weisen zentralen Akteuren der frühen und mittleren Kindheit Aufgaben zu: Pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte sollen Bildungsungleichheit abbauen, Eltern ihre Kinder verstärkt fördern, während die Kinder selbst passiv gedacht werden. Im Band werden die Handlungsweisen dieser Akteure und ihre Perspektiven auf Bildung, Betreuung, Förderung und Erziehung analysiert. Dabei wird gefragt, inwiefern die Akteure die Leitbilder teilen oder ablehnen und wie dies mit gesellschaftlicher Ungleichheit und Bildungschancen zusammenhängt.

Leseprobe

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Flyer

 

Children at the Crossroads of Opportunities and Constraints

The relationship between school and family from the children’s viewpoint: their perspectives, their positions


The empirical study at hand, authored by Tanja Betz from the Gutenberg University Mainz and her team, provides insights into the actors’ varying viewpoints and experiences regarding different types of contact between parents and teachers. The aim is particularly to prioritise the views of the children (a group of actors previously neglected in both research and the professional discourse), and to more closely examine their positions and their self-positioning when it comes to shaping the relationship between the primary school and family. The study shows that it is crucial to take a second look at the idealized concept of educational partnerships and to consider it from a much broader viewpoint.

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Kinder zwischen Chancen und Barrieren: Zum Verhältnis von Schule und Familie aus der Sicht von Kindern: ihre Perspektiven, ihre Positionen


In der Studie wurden an fünf Regelgrundschulen in Hessen und Rheinland-Pfalz mit Kindern der 3. und 4. Klasse Gruppendiskussionen und Einzelinterviews dazu geführt wie das Verhältnis Grundschule-Familie konkret ausgestaltet wird und welche Perspektive(n), Handlungsorientierungen und Positionen die Kinder hierbei haben. Zudem wurden Interviews mit Lehrkräften, einer Schulleitung, Schulsozialarbeiter*innen und eine Gruppendiskussion mit Müttern von Grundschulkindern geführt.
Die Ergebnisse liefern Einblicke in die Perspektiven, Selbstpositionierungen und die kollektiven Handlungsorientierungen der Kinder in Bezug u. a. auf vielfältige Formen des Kontakts zwischen Schule und Elternhaus wie z. B. Elternabende oder Lehrer-Schüler-Elterngespräche und in ihre kollektiven handlungsleitenden Orientierungen mit Blick auf ihre Involvierung, Abgrenzung oder aber Anpassung. Aus den empirischen Befunden werden angesichts gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse und damit Dominanz- und Machtverhältnisse auch zwischen Kindern und Erwachsenen, Herausforderungen für Praxis, Politik und Wissenschaft abgeleitet.

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Kinder zwischen Chancen und Barrieren: Zusammenarbeit zwischen Kita und Familie: Perspektiven und Herausforderungen


In der Studie wurde über ein Jahr hinweg teilnehmend der Alltag von vier Kindertageseinrichtungen unterschiedlicher Träger beobachtet. Zudem wurden viele Interviews und Gespräche mit Fachkräften, Leitungen und Erziehungsberechtigten zur Zusammenarbeit zwischen Kita und Familie geführt.

Die Ergebnisse liefern Einblicke in die jeweiligen Perspektiven von Fachkräften und Eltern auf Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und die Probleme ihrer Umsetzung sowie in die Perspektiven von Fachkräften darauf, wie sie „die“ Eltern sehen. Analysiert wurde auch, welche Erfahrungen Fachkräfte und Eltern mit Zusammenarbeit machen und wie sie diese erleben. Herausgearbeitet wurden dabei Passungen, Spannungen und Konflikte. Auch die strukturellen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit wurden beleuchtet und Situationen des Kita-Alltags, die deutlich werden lassen, wie konsensuell, aber auch spannungsreich Fachkräfte und Eltern aufeinandertreffen. Zudem wurde der Frage nachgegangen wie sozial unterschiedlich situierte Eltern sich gegenüber Fachkräften und Kitas positionieren und welche Positionen Kindern in der Zusammenarbeit zwischen Kita und Familie zukommen. Aus den empirischen Befunden werden Herausforderungen für Praxis, Politik und Wissenschaft abgeleitet.

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