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Veranstaltungen


Dialogforum „Wo bitte geht’s ‚zur Augenhöhe‘?“ Wunsch und Wirklichkeit der Beteiligung von Kindern und Eltern in Kindertageseinrichtungen“, 21.09.2020, Schader-Forum, Darmstadt

Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Arbeitsbereich Professorin Dr. Tanja Betz, IfE), der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, der Landesarbeitsgemeinschaft KitaEltern Hessen e.V. und der Schader-Stiftung sollen die vielfältigen Diskrepanzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit der Beteiligung von Kindern und Eltern in Kitas aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden. Ziel ist es, Impulse für eine an den Bedarfen und Interessen der unmittelbar Beteiligten ausgerichtete Beteiligung zu erarbeiten, die zugleich über die verbreitete Trennung von Kinderbeteiligung hier und Elternbeteiligung dort hinausgeht und die Organisationsentwicklung in Kitas mit im Blick hat. Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Anmeldungen sind hier möglich: LINK


Aktuelle Publikationen


 

Kinder zwischen Chancen und Barrieren: Zum Verhältnis von Schule und Familie aus der Sicht von Kindern: ihre Perspektiven, ihre Positionen


In der Studie wurden an fünf Regelgrundschulen in Hessen und Rheinland-Pfalz mit Kindern der 3. und 4. Klasse Gruppendiskussionen und Einzelinterviews dazu geführt wie das Verhältnis Grundschule-Familie konkret ausgestaltet wird und welche Perspektive(n), Handlungsorientierungen und Positionen die Kinder hierbei haben. Zudem wurden Interviews mit Lehrkräften, einer Schulleitung, Schulsozialarbeiter*innen und eine Gruppendiskussion mit Müttern von Grundschulkindern geführt.
Die Ergebnisse liefern Einblicke in die Perspektiven, Selbstpositionierungen und die kollektiven Handlungsorientierungen der Kinder in Bezug u. a. auf vielfältige Formen des Kontakts zwischen Schule und Elternhaus wie z. B. Elternabende oder Lehrer-Schüler-Elterngespräche und in ihre kollektiven handlungsleitenden Orientierungen mit Blick auf ihre Involvierung, Abgrenzung oder aber Anpassung. Aus den empirischen Befunden werden angesichts gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse und damit Dominanz- und Machtverhältnisse auch zwischen Kindern und Erwachsenen, Herausforderungen für Praxis, Politik und Wissenschaft abgeleitet.

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Kinder zwischen Chancen und Barrieren: Zusammenarbeit zwischen Kita und Familie: Perspektiven und Herausforderungen


In der Studie wurde über ein Jahr hinweg teilnehmend der Alltag von vier Kindertageseinrichtungen unterschiedlicher Träger beobachtet. Zudem wurden viele Interviews und Gespräche mit Fachkräften, Leitungen und Erziehungsberechtigten zur Zusammenarbeit zwischen Kita und Familie geführt.

Die Ergebnisse liefern Einblicke in die jeweiligen Perspektiven von Fachkräften und Eltern auf Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und die Probleme ihrer Umsetzung sowie in die Perspektiven von Fachkräften darauf, wie sie „die“ Eltern sehen. Analysiert wurde auch, welche Erfahrungen Fachkräfte und Eltern mit Zusammenarbeit machen und wie sie diese erleben. Herausgearbeitet wurden dabei Passungen, Spannungen und Konflikte. Auch die strukturellen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit wurden beleuchtet und Situationen des Kita-Alltags, die deutlich werden lassen, wie konsensuell, aber auch spannungsreich Fachkräfte und Eltern aufeinandertreffen. Zudem wurde der Frage nachgegangen wie sozial unterschiedlich situierte Eltern sich gegenüber Fachkräften und Kitas positionieren und welche Positionen Kindern in der Zusammenarbeit zwischen Kita und Familie zukommen. Aus den empirischen Befunden werden Herausforderungen für Praxis, Politik und Wissenschaft abgeleitet.

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Frühpädagogische Fachkräfte und Eltern:
(K)ein partnerschaftliches Verhältnis


Bildung in der frühen Kindheit ist für individuelle Lebenschancen und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern zentral. Der Band präsentiert innovative Befunde, wie Familienbildung und Kindertageseinrichtungen kindliche Bildungsprozesse vor Schuleintritt stärken. Um der wachsenden Vielfalt von Familien zu entsprechen und zum Abbau ungleicher Bildungschancen beizutragen, sind eine verstärkte Vernetzung im Sozialraum der Familien sowie die intensivierte Zusammenarbeit von Fachkräften der frühen Bildung mit Eltern erfolgversprechende Strategien.

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Bildungs-und Erziehungspartnerschaft zwischen Wunsch
und Wirklichkeit


Die Partnerschaft mit den Familien ist ein wesentlicher Bestandteil sowohl der non-formalen Bildung als auch der frühen mehrsprachigen Bildung in den Luxemburger Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Die Chancen und Grenzen einer solchen Partnerschaft werden im Band kritisch beleuchtet und an Beispielen aus der Praxis verdeutlicht. Wesentlich ist ein realistischerer, empirisch fundierter Blick auf die tatsächlichen Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung und Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Familien und die stärkere Beachtung der unterschiedlichen Positionen von Kindern in der Partnerschaft.

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Child Well-Being. Konstruktionen »guter Kindheit« in der (inter-)nationalen indikatorengestützten Sozialberichterstattung über Kinder


Kindheit ist ein soziales Phänomen und ein historisch variables normatives Muster. An diesem Muster orientieren sich Handlungen und Entscheidungen in Bezug auf einzelne Kinder und auf Kindheit als Institution. Muster und Bedingungen »guter« Kindheit werden in verschiedenen sozialen Feldern und Konstellationen hervorgebracht, verändert, gefestigt, aber auch in Frage gestellt. Vorstellungen einer »guten« Kindheit sind dabei sozial umkämpft. Der Band zeigt dies anhand der Forschung und den öffentlichen Diskussionslinien zu den Themen Wohlbefinden, Kindeswohl und Ungleichheit auf.

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Institutionalisierungen von Kindheit.
Soziale Ordnungsbildungen im Schnittfeld von Pädagogik, Wissenschaft und Gesellschaft


In der Frage nach den Institutionalisierungen von Kindheit
kreuzen sich die Perspektiven von Kindheitssoziologie und Erziehungswissenschaft. Der Band nimmt dies zum Anlass, deren Zugänge und Forschungserträge jenseits disziplinärer Demarkationslinien aufeinander zu beziehen und eine ‚Zwischenbilanz‘ der Entwicklung des Forschungsfeldes der childhood studies vorzunehmen. Dabei geht es sowohl um das Aufklärungspotential von aktuellen empirischen Studien und Theorieperspektiven als auch um die Reformulierungen, die Schlüsselkonzepte der childhood studies zwischenzeitlich erfahren haben.

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